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Jun
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Religionspädagogische Tagung 2021 in Luzern @ Universität Luzern, Hörsaal 7 (oder digital)
Jun 7 um 9:30 – 17:00

… einfach Profi sein
Impulse für eine professionsbewusste RU-Praxis und Katechese

Auf Professionalität zu achten, ist in kirchlichen Kontexten selbstverständlich geworden. Strukturell und institutionell hat sich viel bewegt, um Professionalität in kirchlichen Tätigkeitsfeldern ernst zu nehmen. Damit erübrigt sich aber noch nicht die Auseinandersetzung mit der Frage, was “professionell” inhaltlich und konkret meint. Was z. B. bedeutet Professionalität im Bereich Katechese und Religionsunterricht?

Das RPI, das TBI und das Netzwerk Katechese laden im Rahmen der Religionspädagogischen Tagung Luzern 2021 herzlich zu dieser inhaltlichen Auseinandersetzung ein. Der Flyer gibt einen Einblick in das Programm der Tagung und Anmeldungen sind ab sofort (und bis am 4. Mai 2021) möglich. Die Tagung kann entweder präsent vor Ort oder digital (via Zoom) besucht werden – die Tagung soll Vernetzung im weitesten Sinn ermöglichen!

Flyer RPT Luzern 2021 Profi sein web

Datum: Montag, 7. Juni 2021

Zeit: 9.30 – 17.00 Uhr

Ort:  Universität Luzern, Hörsaal 7 (oder digital)

Programm und Anmeldung (bis 4. Mai 2021): www.unilu.ch/rpt-luzern

Sep
10
Fr
Ökumenische Jahrestagung 2021 der GwR und der AKRK
Sep 10 um 13:30 – Sep 12 um 12:15

„Wenn sich die Mitte auflöst…“–

Große und kleine Narrative in Gesellschaft und Religionspädagogik

Leben wir in einem „Königreich der Angst“ (Martha Nussbaum 2019), u.a. begründet durch die fortschreitende Pluralisierung (so Isolde Charim, 2018)? Werden wir von „liberalen Eliten“ ge-und verführt (Carlo Strenger, 2019)? Wirktder„Geist der Humanität“ in allen Lebensbezügen (Volker Gerhardt, 2012)? Sind wir am Ende des Fortschritts (Amy Allen, 2019) und bricht uns (nicht nur politisch) die Mitte weg(Thomas Jäger,2019)?

So die Schlagworte aktueller, zum Teil soziologisch oder philosophisch aufgearbeiteterNarrative,die uns bestimmen, weil wir selbst Teil dieser Narrative sind.

Unstrittig ist, dass Gruppen und Gesellschaften durch „méta récits“ (Lyotard, 1979) langfristig bewegt und verändert werden. Über die englische Übertragung Lyotards als „grand narrative“ hat sich der Ausdruck der „Narrative“ etabliert. Narrative sollten wahrgenommen, erklärt und gedeutet werden, sie bedürfen im Kontext unserer Fachdisziplin aber auch immer wieder der Revision, zum Teil auch der Kritik und des Widerspruchs.Zudem laden sie dazu ein, miteinander querzudenken.Auf unserer ökumenischen AKRK-GwR-Tagung, die vom 10.-12.9.2020 in Trier(Tagungszentrum: Schumann Haus) stattfindet, wollen wir uns Narrativen auf unterschiedlichen Ebenen nähern: Prof. Dr. Clemens Albrecht (Universität Bonn) wird aktuelle Narrative zu Religion und Gesellschaft vorstellen, diese werden anschließend religionspädagogisch gegengelesen. Exemplarisch wird ein Narrativ, nämlich das angebliche „Wegbrechen der Mitte“, religionspädagogisch durchdekliniert werden. So wird uns am ersten Tag die Frage beschäftigen, ob in einer zunehmend heterogenen Gesellschaft die Rede von einer „Mitte der Gesellschaft“ noch stimmig erscheint oder ob es einen „Verlust der Mitte“ gibt und wie sich die (vermeintliche) Mitte bzw. ihr Wegbrechen bei den Protagonist*innen der Religionspädagogik, den Forschenden, den Lehrer*innen, den Schüler*innen u.a. darstellt. Hierbei soll nicht nur die Mitte in den Blick kommen, sondern auch die „Ränder“.

BeimAbend der Begegnung werden uns die Emeriti Prof. Dr. Gerhard Büttner und Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Mette ihre persönlichen Narrative zu wissenschaftlichen Narrativenerzählen.

Am Samstag stehen Analysen zu Narrativen in der religionspädagogischen Wissenschaft im Vordergrund. Danach werden Inhalte in Workshops vertieft.

Nach einer Stadtführung wird ein Nachwuchstandem Narrative in Jugendmedien mit ihren religiösen Implikationen analysieren.

Fachwissenschaftliche Einzelanalysen zu religionsdidaktischen Themenfeldern,wie z.B. „Entscheidung“,„Gender“,oder „Migration“, und die Frage nach ihren Narrativen bilden den Schwerpunkt des Sonntagvormittags, hinzu kommtein Blick in die Zukunftauf mögliche religionspädagogische Narrative 2030.

Vor Beginn der Jahrestagung findet am Donnerstag/Freitag (09./10.September 2021) der Nachwuchsworkshop von GwR und AKRK statt.

Hinweis: Anmeldeunterlagen werden Ihnen zugehen, sobald die Entwicklung der Corona-Pandemie mehr Gewissheit über die Durchführungsmöglichkeiten gibt.

Jan
21
Fr
45. Treffen der AKRK-Sektion „Didaktik“
Jan 21 – Jan 22 ganztägig